Osterbasar in der Musterwohnung
Informationsveranstaltung und Verkauf in der GEWOBA Musterwohnung in Potsdam.
Machen Sie sich schlau über viele nützliche Dinge, die das Leben leichter machen.
Termin 1: 27. März von 09:00 bis 15:00 Uhr
Termin 2: 03. April von 09:00 bis 15:00 Uhr
Ort: GEWOBAG Musterwohnung, Newtonstr. 7, 14480 Potsdam
In Brandenburg dramatischer Fachkräftemangel bis 2015
Brandenburg droht bis 2015 ein dramatischer Fachkräftemangel. Jeder vierte Arbeitnehmer ist mittlerweile 50 Jahre und älter. Selbst wenn das Rentenalter angehoben würde, würden bis 2015 noch etwa 190 000 Fachkräfte benötigt.
Unter denen, die bis 2015 in Rente gehen, seien besonders viele Hoch-
qualifizierte. Je höher die Qualifikation, desto höher der Anteil an den über 50-Jährigen. Auszugehen ist vom größten personellen Umbruch seit der Nachwendezeit.
Deshalb benötigt Brandenburg nach einer Studie der Universität Jena bis 2015 etwa 200 000 gut ausgebildete Fachkräfte - auch um einem Abwandern von Betrieben aus diesem Grund vorzubeugen.
Wohnen im Alter
Nach wie vor leben rund 93 Prozent der über 65-Jährigen zu Hause. Auch in den kommenden Jahren wird das eigene Zuhause die bevorzugte Wahl bleiben. Die meisten Älteren denken über eine Alternative erst nach, wenn sie aufgrund von Gebrechlichkeit, oder nach dem Verlust des Partners nicht mehr zu Hause leben können. Wer dies vermeiden will, sollte rechtzeitig planen.
Der günstigste Zeitpunkt hierfür ist der Eintritt ins Rentenalter, meint Dr. Frank Osswald vom Deutschen Zentrum für Altersforschung in Heidelberg, der sich mit der Wohnsituation von Senioren befasst. Oft erweisen sich die Wohnverhältnisse als überdimensioniert, Alternativen zur eigenen Wohnung ziehen die meisten Deutschen erst spät in Betracht.
Alternative Wohnangebote lassen sich in folgende Kategorien einteilen:
Alten- und Seniorenheime - nach wie vor die häufigste Variante. Richtig für den, der Wert auf Sicherheit und ständig verfügbare Hilfe legt und sich mit einem vorgegebenen Tagesrhythmus arrangieren kann. Bei späterer Pflegebedürftigkeit ist kein Umzug nötig.
Betreutes Wohnen - ideal, wenn Sie selbständig in der eigenen Wohnung leben wollen, aber Hilfe im Alltag brauchen. Meist sind die Anlagen rollstuhlgerecht und verfügen über ein Notrufsystem. Im Pflegefall ist häufig an einen Umzug zu denken.
Senioren-Residenzen und Wohnstifte - eine eher anspruchsvolle Variante des betreutes Wohnens, die sich im Service häufig an Hotelstandards orientiert und mit einem Kultur- und Freizeitprogramm aufwartet.
Haus- und Wohngemeinschaften - geeignet für Menschen, die keine organisierte Hilfe im Alltag benötigen, aber einen engen Kontakt mit anderen (auch jüngeren) Menschen suchen. Bei Pflegenbedürftigkeit ist häufig an einen Umzug zu denken.